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Ratgeber: Rattenkot erkennen - Ratten im Garten bekämpfen

Rattenkot erkennen – Ratten im Garten bekämpfen

2. November 2020
Grundsätzlich gibt es verschiedene Rattenarten. Entsprechend gibt es auch nicht den einen Rattenkot, sondern auch hier verschiedene Ausprägungen. Aber wie Mäusekot und Rattenkot aus? In diesem Ratgeber beschäftigen wir uns mit den Fragen wie Ratten Kot erkannt (siehe Rattenkot Fotos) und entfernt werden kann, sowie mit dem Thema was gegen Ratten im Garten wirklich hilft!

Wie sieht Rattenkot aus?

Frische Exkremente weißen einen sehr strengen Geruch auf und sind in ihrer Farbe Hell- bis Mittelbraun. Wenn man ihn berührt, hat er eine eher klebrige Konsistenz. Ist der Ratten Kot schon älter, dann wird er hart und nimmt eine matte, gräuliche Farbe an.

Bei Berührung bricht der Kötel auseinander. Den Geruch nimmt man dann kaum noch wahr. Wenn man sich die Menge des Kots genauer ansieht, kann man zudem noch am Rattenkot erkennen, um wie viele Ratten es sich in etwa handelt.
Tipp: Anzahl Kot Ratte - Pro Ratte fallen etwa 40 Kotballen pro Tag an. Diese Zahl hochgerechnet kann dann Aufschluss geben über die Größe des Befalls.
Zudem kann der Ratten Kothaufen unterschiedlich groß sein. Kleine Bällchen deuten entsprechend auf jüngere Tiere hin.

Dies wiederum spricht für eine akute Vermehrung der Ratten. Ratten suchen sich weiter keinen festen Platz, an dem sie ihre Notdurft verrichten. Kötel können sich daher in dem gesamten Revier verteilen.

Den Kot einer Wanderratte (Rattus norvegicus) erkennt man daran, dass er recht breit ist und eine spindelförmige Optik hat. Von der Färbung her ist er eher schwarz. Zudem liegt er eng beieinander.

Der Kot der Hausratte (Rattus rattus) hingegen weist eher die Form einer Banane auf. Er ist zudem schmaler und die einzelnen Kötel liegen weiter verstreut. Die Färbung ist heller und reicht von hell- bis mittelbraun. Später stellt sich eine dunklere Färbung ein.

Rattenkot (umgangssprachlich auch als "Rattenkacke" bezeichnet" riecht sehr speziell. Er ähnelt dem Geruch nach Ammoniak. Gleiches gilt im Übrigen auch für den Urin. Der Geruch wird bei Ratten durch spezielle Drüsen entwickelt, welche für die Markierung eines Reviers zuständig sind.

In der Größe misst der einzelne Kötel Der Hausratte zwischen 1 und 2 cm. Die Rattenkot Größe der Wanderratte hingegen beträgt im Durchmesser etwa 2-3 cm, ist jedoch grundsätzlich abhängig vom Alter des Tieres. Die Enden des Kots sind zudem abgerundet.
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Rattenkot Bilder

Wenn man in seinem Haus Ungeziefer Kötel entdeckt, dann sollte man sicher erkennen, ob es sich um Mäuse oder Rattenkot (siehe Rattenkot Bild unten) handelt.

Wenn man Rattenkot mit Mäusekot vergleicht, dann sieht man vor allem einen Unterschied in der Größe der Kötel. 

Der Kot von Mäusen ist deutlich kleiner und hat eine spindelartige Form, die zum Teil auch kreissegmentartig ausfallen kann. Die Mäusekot Größe beträgt dabei zwischen 3 und 8 mm in der Länge.

Grundsätzlich kann Mäusekot optisch unterschiedlich aussehen. Die Farbe des Kots richtet sich nach der Nahrung, die das Tier aufgenommen hat. So können die Exkremente sowohl grau, schwarz, grün oder braun sein. Mäuse Kötel sind aber in der Regel sehr klein und gleichen in ihrer Größe eher Reiskörnern oder Samen. 

Eine Maus hinterlässt pro Tag etwa 80 Kotballen. Zu finden sind die Kötel häufig in der Nähe von Fußleisten, in der Nähe von Fugen oder zwischen Wand und Boden. Ist der Kot älter, wird er hart und hellt auf.

Am Geruch lässt sich ebenfalls Mäusekot erkennen. Dieser riecht leicht strohig und muffig. 

Auch im Vergleich von Rattenkot und Igelkot werden Unterschiede schnell sichtbar. Igelkot erreicht eine Größe von 3 bis 6 cm und kann zwischen 8 und 12 mm dick sein. Die Farbe ist dunkelbraun bis schwarz und glänzend.

Im Aussehen liegt der Unterschied in der gerollten Form, und spitz zulaufenden Enden. Zum Teil lassen sich bei genauerer Betrachtung im Kot Reste von Insekten erkennen. Der Geruch des Igelkots ist wahrnehmbar, aber nicht penetrant wie bei der Ratte.

Ist der Igel krank, dann kann der Kot eine grüne bis hellgrüne Färbung annehmen und seine Form verändern. Er ist dann unförmig, weich und schleimig und verströmt einen bestialischen Geruch.
Rattenkot Bilder

Ratten Kot richtig entfernen

Aus hygienischen Gründen, sollte Ratten Kot nie mit bloßen Händen aufgesammelt werden. Nutzen Sie dafür am besten eine Kotschaufel. Desinfizieren Sie die betroffenen Stellen danach gründlich! Dadurch lässt sich auch der Ratten Geruch neutralisieren.
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Sobald man den Rattenkot als solchen identifiziert hat, sollte man den Rattenkot entfernen. Der Grund liegt vor allem in der hohen Infektionsgefahr. Die Ratte und vor allem der Kot der Ratte können gefährliche Krankheiten (z.B. den gefürchteten Hantavirus) übertragen.

Die Übertragung kann schon über die Atemwege beim Einatmen vollzogen werden. Taucht der Rattenkot innerhalb des Hauses auf, so sollte der zu reinigende Bereich zunächst einmal gründlich gelüftet werden.
Fenster und Türen sollte daher für mindestens eine halbe Stunde offenstehen.
Hinweis: Ist der Kothaufen sehr groß, so sollte zusätzlich eine Schutzmaske getragen werden und eventuell auch eine Schutzbrille.
Ratten Kot sollte weder aufgefegt noch aufgesaugt werden, da sich die Krankheitserreger ansonsten über die Luft verbreiten können.

Zum Aufsammeln des Kots empfiehlt sich dann der Griff zu Papiertüchern. Die Hände sollten mit Gummi- oder Latexhandschuhen zusätzlich geschützt werden.

Den aufgesammelten Kot gibt man am besten in eine Plastiktüte, die anschließend gut verschlossen wird. Diese wird wiederum in einer Mülltonne mit Deckel entsorgt, welche sich außerhalb des Hauses befindet.

Rattenkot befindet sich häufig im Bereich des Dachbodens. Sollte Isolierstoff offen liegen, so sollte man diesen entfernen. Hier muss eine neue Wärmedämmung eingesetzt werden.

Nach dem Entfernen des Kots muss eine gründliche Reinigung durchgeführt werden. Hierzu sollten alle Oberflächen gründlich abgewischt und desinfiziert werden. Dafür lassen sich diverse chemische Reiniger verwenden.

Bei empfindlichen Oberflächen sollten weniger starke Reinigungsmittel verwendet werden.

Falls Kot von Ratten auf Textilien geraten ist, sollten diese mit einem Dampfreiniger oder auch einem Textilshampoo gereinigt werden. Auch die Kleidung, welche bei der Reinigung getragen wurde, gehört direkt in die Waschmaschine, wo sie bei hohen Temperaturen gereinigt werden muss.

Dies gilt im Übrigen auch für die Schuhe. Die Hände sollten nach der Prozedur auch noch einmal gründlich gesäubert und desinfiziert werden.

Wo leben Ratten im Garten

Neben der Hausratte ist die Wanderratte die am weitesten verbreitete Art Europas. Eigentlich stammt sie aus Südostasien, doch seit dem 18. Jahrhundert hat sie sich den Weg Richtung Europa gebahnt und die hier lebende Hausratte verdrängt.
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Hinweis: Besonders häufig findet sich die Wanderratte in feuchten Biotopen wie etwa Großstädten, Teichufern, Bachläufen oder der Kanalisation. In Wohnsiedlungen kann man sie ebenfalls finden.
Die Wanderratte braucht in jedem Fall Zugang zum Wasser. Ein Fluss oder Teich in der Nähe ist für sie unerlässlich. Sie tauchen auch dort auf, wo Lebensmittelabfälle vorhanden sind. Etwa bei Mülltonnen, auf Abfallhaufen oder auf dem Komposthaufen.

Ratten im Garten erkennen

Ratten sind eigentlich nachtaktive und scheue Tiere, die nur in der Dämmerung und Nacht herauskommen. Daher werden Sie eine Ratte selbst nur selten zu Gesicht bekommen.

Stattdessen gibt es aber eine Reihe von Anzeichen, die auf eine Rattenplage im eigenen Grün hindeuten. Ein Anzeichen dafür ist Rattenkot im Garten.
Wissenswert: Wer genau hinschaut kann auch die Laufwege der Ratten im Garten entdecken. So wie andere lebende Tiere auch orientieren sich Ratten ausschließlich am Geruch. Dafür benutzen sie immer dieselben Wege vom Bau zu der Nahrungsquelle.
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Schmale, festgetretene Bahnen deuten auf Ratten im Garten hin. Auf betoniertem Untergrund hingegen können möglicherweise ebenfalls Rattenfußspuren gefunden werden. Ratten haben an den hinteren Pfoten eine besonders lange Mittelzehe. Da die Ratte beim Fortbewegen den Schwanz nicht hochhebt, ist zwischen den Spuren auch die Schleifspur des Schwanzes erkennbar.

Ratten bewegen sich während dem Tag in Erdbauten. Sie unterhöhlen befestigte Terrassen oder Gartenwege. Unterhöhlungen können also auch auf einen Rattenbefall hindeuten.

Die Eingänge zu ihren Höhlen sind immer geöffnet und haben einen Durchmesser von etwa fünf Zentimeter. Ist der Eingang dahingegen verstopft oder befindet sich ein Schmutzhaufen davor, sind die Tiere in der Regel bereits weitergezogen.

Im Frühjahr klettern Ratten auf Bäume. Dort fressen sie die jungen Triebe und Blütenknospen. Im Herbst lassen sich Spuren im Obst finden. Typische Spuren für Ratten sind nebeneinander verlaufende parallele Rillen.

Ratten sind Nagetiere und damit wachsen ihre Nagezähne auch ständig nach. Wenn sie keinen Hunger hat, dann nagt die Ratte an allem, was sie im Garten finden kann. Dazu zählt etwa Holz oder noch härteres Material. Nagespuren können also ebenfalls auf einen Befall von Ratten hindeuten.
Braune Ratte auf einem Bauernhof

Ratten am hellichten Tag im Garten

Normalerweise sind Ratten nachtaktive und scheue Tiere, die am Tag nur sehr selten zu beobachten sind. Es kommt durch menschliches Fehlverhalten aber auch immer häufiger dazu, dass sich die Tiere tagsüber im häuslichen Umfeld wie bspw. dem Hinterhof oder Garten aufhalten. 

Deshalb kommt es auch vermehrt dazu, dass sogar Ratten im Haus aufzufinden sind!

Das macht vielen Haus- und Grundstücksbesitzer Sorgen, denn die Tiere können unter anderem gefährliche Krankheiten übertragen und sollten daher vertrieben werden.

Die kleinen Tiere sind vor allem deswegen am Tag unterwegs, weil sie Nahrung suchen. Komposthaufen, weggeworfenes Essen und unhygienische Bedingungen sind für Ratten ein echtes Paradies.
Hinweis: Die Tiere können sich tagsüber zudem gefahrlos durch die Hinterhöfe und Gärten bewegen, da hier keine natürlichen Feinde wie Nerze, Eulen oder Habichte unterwegs sind.
Vor allem in Großstädten herrscht oft eine ganze Rattenplage. Mäuse, Wanderratten und Ratten anderer Art finden hier ideale Überlebensbedingungen.

Auf dem Land sind Ratten tagsüber deutlich seltener anzutreffen. Hier lauern für die flinken Tiere auch mehr Gefahren, da die natürlichen Fressfeinde vermehrt auf dem Land unterwegs sind.

Die Nagetiere im Garten werden auch als Schädlinge oder Ungeziefer klassifiziert, da sie meistens an allem nagen und damit erheblichen Schaden anrichten.

Löcher durch Ratten im Garten

Einige Löcher im Garten reichen tief, andere wiederum nur oberflächlich. Deutliche Löcher werden dabei von Tieren in den Rasen gebuddelt. Insbesondere Mäuse, Maulwürfe und Ratten kommen dafür infrage.

Ein Loch allein ist aber noch kein Hinweis auf Ratten. In diesem Fall kann es tatsächlich helfen, das Loch näher zu beobachten und nachzusehen, welche Tiere in der Dämmerung aus dem Loch geschlüpft kommen.

Wer sich nicht stundenlang vor das Loch im Garten setzen möchte, kann auf Wildkameras zurückgreifen. Die Kameras sind Batterie betrieben und lösen bei Bewegung aus. Per Nachtfunktion gelingt das auch bei Dunkelheit. Schon bald ist bekannt, ob das Loch tatsächlich von einer Gruppe Ratten bewohnt wird.

Ratten müssen effektiv bekämpft werden, damit sie schnell das Weite suchen. Wir zeigen im Folgenden, wie sich Ratten im Garten mit und ohne Gift vertreiben lassen.

Ratten im Garten bekämpfen mit der Lebendfalle

Auch Oleanderblättern wird eine Abschreckung von Ratten nachgesagt. Wer zu einer anderen Methode greifen möchte, die Tiere aber nicht gleich vergiften will, kann zu einer Lebensfalle greifen.
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Diese Fallen werden im Garten aufgebaut. Gerät ein Tier hinein, muss dieses an einer anderen Stelle freigelassen werden – möglichst weit weg vom eigenen Garten. Lebendfallen für Ratten gibt es in jedem großen Baumarkt und im Internet bspw. bei Amazon.

Die Lebendfallen sind nicht besonders teuer, allerdings braucht man dafür Geduld. Gerade wenn es sich um eine ganze Plage handelt. Ratten sind sehr schlau. Bemerken sie, dass ein Artgenosse in eine Falle getappt ist, werden sie weitere Lebendfallen eventuell meiden. Diesem Effekt kann jedoch mit genügend Futter in der Falle abgeholfen werden.

Neben der akuten Bekämpfung gegen einen Rattenbefall im Garten, gibt es auch Strategien, die einen Zulauf der lästigen Tiere im Vorfeld verhindern.

Löcher, die durch einen Baumangel entstanden sind, sollten entsprechend abgedichtet werden. Ansonsten liefern sie beliebte Einstiegsmöglichkeiten für Ratten.

Auch Luftschächte und Lichtschächte sollten mit feinmaschigen Netzen oder Gitter verschlossen werden.
Rückstauklappen in der Toilette tragen dazu bei, dass Ratten nicht über die Kanalisation ins Innere gelangen können.

Des Weiteren müssen mögliche Futterquellen aufgespürt werden. Der Kompost etwa sollte gut abgedichtet werden, sodass die Tiere keine Möglichkeit haben, hineinzugelangen.

Das Futter der Haustiere schmeckt Ratten ebenfalls gut. Futter sollte also am besten nicht im Schuppen außerhalb des Hauses aufbewahrt werden.

Auch Müllsäcke werden am besten gut verschlossen oder im Container deponiert. Am besten sie werden erst am Tag der Abfuhr auf die Straße gestellt. Gleiches gilt auch für die gelben Säcke.

Ratten im Garten bekämpfen ohne Gift

Viele Menschen nutzen die Ratten bekämpfen Gips Methode, um die Rattenplage in ihrem Haushalt und Garten zu bekämpfen. Dies bedeutet aber nicht nur für die Ratte selbst einen qualvollen Tod, sondern stellt auch eine Gefahr für andere Tiere oder sogar kleine Kinder dar.

Für das Ratten loswerden bevorzugen viele deshalb bestimmte Rattenfallen. Ratten sind grundsätzlich schlaue Tiere und lernen schnell. Daher sollte man mehrere Methoden kennen, um Ratten zu überraschen.

Damit es erst gar nicht zu einem Rattenbefall kommt, lassen sich gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen.
So sollten weder Essenreste offen herumliegen noch Tierfutter. Auch sollten Lebensmittel nicht über die Kanalisation entsorgt werden, da dies die Tiere anzieht.

Kompost sollte keine Fleisch- und Fischreste enthalten. Ebenfalls ist es wichtig, dass den Ratten keine Klettermöglichkeiten angeboten werden und Risse und Löcher am Haus verschlossen werden. Damit die Ratten erst gar nicht ins Haus gelangen können.

Weiter sollte wenig Gerümpel rumstehen, damit die Ratten keinen geeigneten Nistplatz finden. Vor allem in Kellerräumen ist dies wichtig!
Tipp: Schließen Sie nachts ebenfalls alle Fenster im Keller!
Wenn möglich, sollten Schächte mit einem feinmaschigen Gitter abgedichtet werden. Mülltonnen müssen immer fest verschlossen sein.

Sollte sich dennoch ein Rattenbefall einstellen, so sollten zunächst einmal die vorgenannten Punkte geprüft und sichergestellt werden, dass es keine Futterquellen gibt. Weiter kann man dafür sorgen, dass die Ratten einen natürlichen Fressfeind bekommen. Das wäre in diesem Fall zum Beispiel eine Katze oder auch ein Hund.

Darüber hinaus kann man sogenannte Lebendfallen installieren. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn es sich bei dem Befall nur um einzelne Tiere handelt, da die anderen Artgenossen nicht den gleichen Fehler begehen werden, wie das gefangene Tier. In die Lebendfallen gibt man Köder wie Erdnussbutter, Nugatcreme oder auch Schokolade. Dies zieht das Tier an und lockt es in die Falle.

Hierin werden sie lediglich gefangen und am Leben gelassen und können anschließend umgesiedelt werden.

Ratten lassen sich aber auch durch verschiedene Hausmittel vertreiben. Dazu zählen Essigessenzen und Nelkenöle. Diesen Geruch können die Nager gar nicht leiden, es wirkt ähnlich wie Terpentin. 

Ein getränkter Lappen davon vor und neben dem Rattenbau vertreibt die lästigen Gartenbewohner schnell. Es besteht aber die Gefahr, dass sich die Tiere an den Geruch gewöhnen und dennoch vor Ort bleiben.

Ratten lassen sich darüber hinaus auch mit scharfem Chili verjagen. Die Flocken oder das Pulver wird dazu auf dem Laufweg verteilt. Die Tiere nehmen die Substanz dann über das Fell beim Putzen auf. Auch hier besteht aber die Gefahr eines Gewöhnungseffekts.
Tipp: Nicht so leicht gewöhnen lassen sich die Ratten aber an Katzenstreu. Das Streu sollte dabei in kleinen Säckchen auf der Wegstrecke der Nager verteilt werden. Ratten im Garten bekämpfen mit dem eigenen Haustier ist also ziemlich leicht.
Ratten im Garten vertreiben geht auch mit Minze, Kamille und Pfefferminze. Es ist also zu empfehlen, Öle mit dem Geruch an den betroffenen Stellen auszubreiten. Etwa in kleinen Säckchen mit Watte oder mit getränkten Lappen.

Eine dritte Möglichkeit, Ratten zu vertreiben, ist die Zuhilfenahme eines Ultraschallgeräts. Ein Ultraschallgerät gibt es schon für knapp 10 Euro. Es sendet hochfrequente Töne, der die Nager vertreiben soll.

Es muss aber bedacht werden, dass womöglich auch Haustüre die hohen Frequenzen wahrnehmen können.

Ratten bekämpfen mit Gips

Eine besondere Methode Ratten zu bekämpfen, ist sie mit einer Gipsmischung zu füttern. Ratten bekämpfen mit Gips gelingt in der Praxis am besten, wenn man den Gips mit einem Nahrungsmittel wie Babybrei vermengt.

Diesen mögen die Nager besonders gern. Den Gips mischt man alle Tage unter den Brei. Die Ratten werden keinen Verdacht schöpfen, da sie den Geschmack schon von ihren Nagereien am Mauerwerk kennen.

Essen die Tiere allerdings die Mischung bekommen sie Bauchschmerzen und Übelkeit. Dies liegt daran, dass der Gips im Magen der Ratten anfängt auszuhärten. Der Abbau durch die Magensäure erfolgt nur langsam.

In diesem Zustand ändert sich das Verhalten der Ratten. Sie werden unsozial und planen die Auswanderung. Dies liegt an der Assoziation der Ratten, welche die Bauchschmerzen mit dem Aufenthaltsort in Verbindung bringen.

Wichtig bei dieser Methode ist, dass der Gipsanteil nicht zu hoch ist, da die Tiere ansonsten elendig zugrunde gehen. 

Deshalb sollte von dieser Methode eher Abstand gehalten werden. Die starken Verdauungsschmerzen quält die Tiere und bringt sie unter Umständen sogar um. Wenn ein Artgenosse so verstirbt, lernen die anderen Ratten davon und rühren den Brei nicht an.
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Ratten Bekämpfen Bauernhof

Besonders auf Bauernhöfen treiben sich die Nager gerne herum. Hier finden sie an vielen Stellen Nahrung und auch ausreichend Verstecke für ihre Nester.

Sie machen sich über Vorräte her und fressen Saatgut, aber auch kleine Jungtiere sind in Gefahr, wie beispielsweise Küken. Ratten können auch Schäden und Kurzschlüsse an technischen Geräten verursachen.
Nicht zuletzt sind sie auch Überträger von Krankheiten. Daher gilt es, Ratten konsequent zu bekämpfen. 

Hunde und vor allem Katzen können Ratten auf einem Bauernhof effektiv bekämpfen. Sie sorgen vor allem dafür, dass sich Ratten erst gar nicht wohl fühlen und auf die Idee kommen, sich einzunisten. Zum einen hält der Geruch der Tiere die Ratten fern, zum anderen werden sie gejagt und damit beseitigt.

Man kann auch das Fell der Katze oder des Hundes nehmen, und es an zentralen Stellen platzieren, so dass der Geruch die Tiere abschreckt.

Daneben kann man auch mit weiteren Gerüchen arbeiten, welche die Ratten als unangenehm empfinden. Hierzu gehören vor allem verschiedene ätherische Öle, Eisenvitriol, Katzenstreu oder auch Terpentin. Weiter sollten das Tierfutter und auch das Erntegut immer gut verschlossen aufbewahrt werden.

Besonders in den Ställen sollte Futter nicht offen herumliegen. Eine regelmäßige Säuberung der Ställe sorgt für bessere Hygienestandards und schützt somit Mensch und Tier. Wenn möglich, sollten auch Ritzen und Spalten so verschlossen werden, dass den Ratten der Eintritt versperrt wird.

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Hinweis: Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es dennoch schnell zu einer Rattenplage kommen, da sich die Tierchen sehr schnell vermehren.
Zu Gift sollte man in diesem Fall aber nicht greifen, da dies auch für die anderen Tiere gefährlich werden kann. Gut geeignet sind Lebendfallen. Diese können in den Stallungen aufgestellt werden.

Wer Hof Tiere hält, die kein Fleisch fressen, der kann die Fallen auch mit Giftködern ausstatten. Hier wird gerne Giftweizen genommen. Die Fallen werden an den Laufwegen der Ratten platziert und enthalten einen Lockstoff, der das Ungeziefer anzieht.

Die Fallen lassen sich sowohl innen als auch außen aufstellen. Wer im Übrigen Ziegen hält, der unterstützt damit auch die Rattenabwehr, da die Tiere den Geruch nicht mögen. Auch das Quieken von Meerschweinchen soll in den Ohren der Ratten sehr unangenehm sein und einen Fluchtreflex auslösen.

Einen schnellen Erfolg versprechen auch Ultraschallgeräte. Aber auch hier sollte der Effekt des Geräts auf andere Tiere beachtet werden. Langfristig setzt sich ein Gewöhnungseffekt bei den Ratten und Mäusen ein, so dass die Geräte unwirksam werden.

Sollten diese Maßnahmen unwirksam sein, empfiehlt es sich einen professionellen Schädlingsbekämpfer hinzuzuziehen. Dieser kann sich gleichzeitig die Gegebenheiten vor Ort anschauen und wertvolle Tipps geben, an welchen Stellen die Vorsichtsmaßnahmen noch lückenhaft sind.

Ratten und Mäuse können auch ein Hinweis auf weiteres Ungeziefer sein. Lesen Sie hierzu auch unsere Ratgeber Beiträge über schwarze Käfer im Haus.

Falls Sie sich überlegen, professionelle Hilfe bei der Beseitigung von Ungeziefer in Anspruch zu nehmen, sollten Sie sich davor auf jeden Fall die Tipps vom Umweltbundesamt durchlesen.

Ratten im Garten dem Ordnungsamt melden

Bei Ratten handelt es sich in Deutschland um sogenannte meldepflichtige Tiere. Das Amt sollte deshalb rechtzeitig informiert werden, damit entsprechende Maßnahmen zur Bekämpfung eingeleitet werden können.
Die exakten Vorschriften unterscheiden sich dabei von Bundesland zu Bundesland. Daher ist es ratsam, sich bei den jeweiligen Behörden vor Ort zu informieren.

Die meisten Kommunen und Städte führen dreimal im Jahr eine große Rattenbekämpfung durch. Diese Aktionen werden nicht nur in Gebäuden durchgeführt, sondern auch an Kanalisationen und Gewässern. Hier leben besonders viele Kanalratten.

Auf privaten Grundstücken besteht für den jeweiligen Besitzer Meldepflicht. Im Anschluss müssen dann Maßnahmen zur Bekämpfung der Ratten in eigener Regie durchgeführt werden.

Die Meldepflicht besteht deutschlandweit und erfolgt entweder an das Gesundheitsamt oder das Ordnungsamt. Als Grundlage für die verpflichtende Meldung gilt das Bundesseuchengesetz.

Damit soll vor allem gegen gesundheitsschädliche Infektionen vorgegangen werden. So müssen vereinzelt auftretende Tiere im Garten nicht gemeldet werden, größere Ansammlungen von Ratten allerdings sehr wohl.

Als Mieter muss der Vermieter schnell informiert werden. Ratten im Garten Meldepflicht bedeutet auch, dass der Eigentümer dazu verpflichtet ist, die toten Tiere zu beseitigen und die Rattenlöcher zu schließen.
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